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Das Lehrinstitut bildet seit mehr als 40 Jahren Ärzte und Psychologen in analytischer und tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie aus. Wichtig sind uns die gemeinsame Aus- und Weiterbildung beider Berufsgruppen hin zu einem psychoanalytischen Grundverständnis sowie einer entsprechenden therapeutischen Haltung. Dies bedeutet, dass wir unseren Patienten vor dem Hintergrund ihrer persönlichen Geschichte und der Leistung ihrer Anpassung an ihre individuellen Lebenswelten begegnen.
Oberstes Lernziel ist die Fertigkeit, das Spannungsfeld zwischen psychoanalytischer Wahrnehmungseinstellung und ressourcen- sowie problemgeleiteten therapeutischen Handeln nutzen zu können. In einem gemeinsamen Erfahrungsprozess von Teilnehmern und Lehrenden werden therapeutisches Wissen und praktische Kompetenzen vermittelt. Die Wahrnehmung wird auf unbewusste Prozesse gelenkt, so dass sie für ein tieferes Verstehen der therapeutischen Beziehung genutzt werden kann.
Ein zentraler Aspekt ist das problemorientierte, fallbezogene Lernen. Die theoretische und inhaltliche Fundierung findet in Seminarform statt. Bereits im zweiten Jahr werden eigene Behandlungserfahrungen zunächst bei Anamneseerhebungen, später in den selbst durchgeführten Psychotherapien unter Supervision gesammelt. Bedeutsam ist von Beginn an die eigene Selbsterfahrung.
Die Ziele unserer Aus- und Weiterbildung sind:
► Vermittlung fundierter Kenntnisse von Störungsbildern und aktuellen psychodynamischen Theorien ► Erwerb einer psychoanalytischen Wahrnehmungseinstellung und Haltung ► Sammeln von Erfahrungen mit tiefenpsychologisch fundierten Interventionen
Dabei wird sichergestellt, dass das Curriculum die jeweiligen Aus- bzw. Weiterbildungsanforderungen erfüllt. Eine Erweiterung zur analytischen Aus-/Weiterbildung ist möglich. Anderweitig erworbene Ausbildungsteile werden anerkannt, soweit diese bei anerkannten / ermächtigten Instituten oder Personen absolviert worden sind.
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